Mittwoch, 16. Juni 2010

Good Bye Stockholm


Nach dem Stadtrundgang mit der neuen Crew sind wir der gestrigen Mailempfehlung von Herbertswantje gefolgt und haben mittags die Östermalms Saluhall aufgesucht und dort bei "Gerdas" lecker Fisch(-suppe) zu uns genommen. Zurück im Hafen wurden die Leinen um 15:30 h gelöst und Segel gesetzt, bis die 180 Grad Winddrehung aus Ost kam und der Motor zum Einsatz kam (Jürgen konnte den Skipper ja nicht mehr daran hindern).

Tagesziel war Grinda, wo wir uns die Mooringbojen noch aussuchen konnten.

Für das Grinda Wärdshus werden die Gäste nicht nur mit Speedbooten, sondern auch mit dem Heli angeliefert. Wir essen an Bord !

Dienstag, 15. Juni 2010

Crewwechsel

Vasa-Museum


Der Vormittag galt dem Besuch des Vasa-Museums. Beeindruckend und einen mehrstündigen Besuch wert. Das Museum des 20 Minuten nach Stapellauf bereits im Stockholmer Hafen gesunkenen Schiffes zieht jährlich 1 Mio. Besucher an und ist damit Schwedens meist besuchtes Museum überhaupt.


Altes Feuerschiff im Vasa-Museumshafen

Am Nachmittag war Großreinemachen angesagt. Die Nachfolgecrew war am frühen Abend an Bord.

Montag, 14. Juni 2010

Heute: Wandertag Stockholm



Nach einem kurzen Orientierungsmarsch am Tivoli vorbei zur Djurgarden Fähre (40 SKR p.p. oneway) ging es zur Gamla Stan. Danach führte uns der Navigator unerbittlich (seiner Erinnering nach 30 Jahren folgend) über das Pflaster zum Stadshuset, wo wir eine sonnige Bank fanden. Ein erfolgreicher Abstecher in den Telia-Shop sicherte die Internetverbindung für die nächste Woche.

Prinzip Zufall führte uns zum Kunglia Slottet, wo für uns der Wachwechsel (täglich 12:15 h bis 13:00 h) zelebriert wurde.



Der Hunger trieb uns zusammen mit den Möven in ein Bistro, wo der Smutje einen leckeren Imbiss ausgab.



Im Konsumtempel NK kauften wir heute ein, wenn auch unsere Einkaufsliste nicht vollständig abgearbeitet werden konnte. Im Kühlbereich sorgte der Ausfall der Kühlaggregate dafür, dass der Verkauf eingestellt werden mußte.

Zurück ging es mit dem Bus. Jedoch mußten wir lernen, dass es Fahrkarten nicht im Bus, sondern - so die Fahrerin - in vielen Läden mit einem bestimmten Zeichen gibt. Tatsächlich gelang es uns in einem kleinen Presseladen entsprechende Karten zu erstehen.

Sonntag, 13. Juni 2010

Welcome to Stockholm


In der Nacht zogen weitere Schauerböen über uns hinweg. Zum Ablegen schien die Sonne. Auf den Regattafeldern vor Saltsjöbaden segelten Optis und Laser bereits bei frischem Nordwest ihre Bahnen.

Durch den teilweise sehr engen Baggensstäket, den anschließenden Skurusundet und den Havkaksundet mit ihren hohen und mit Villen bebauten Felsen nähern wir uns dem betriebsamen Stockholm. Trotz des Trubels um uns herum (verglichen jedenfalls mit den letzten Wochen) liegen wir in der Rosenvik an der Südseite von Djurgården nicht nur ruhig, sondern auch relativ zentral.

Hier nun endet ein Abschnitt des diesjährigen Törns. Morgen ist ein Stadtbummel angesagt, am Dienstagvormittag ein Besuch des Vasa-Museums um die Ecke, am Nachmittag „Rein Schiff“ und anschließender Crewwechsel. Smutje und Redakteur vom Dienst verabschieden sich für vier bzw. zwei Wochen.

Crewgespräche. Sagt der eine zum anderen: „Noch ne Woche länger, und ich wäre reif für die Klappsmühle.“ Sagt der andere: „ Dann nehmen wir ein Doppelzimmer.“

Wichtige Mitteilungen für die Nachfolgecrew.
Zunächst die schlechte Nachricht. Das derzeitige Wetter:


Nun die gute Nachricht: es soll wesentlich besser werden.

Außerdem: die Bäreninsel ist für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Es gibt auch eine Kuchenbude.



... selbst bei der Rückkehr winterlicher Bedingungen. Crewmitglied "Rippy" ist stets bereit zu wärmen (Anmerkung: gemeint ist das Gerät im Vordergrund).



Aktuell: Vorbereitungen für die Übertragung des Fußballspieles Deutschland - Australien bereits abgeschlossen.

Samstag, 12. Juni 2010

Heute ruht der Bär.

Freitag, 11. Juni 2010

Wenn das Barometer dreimal piept.



Nach dem gestrigen Abend konnte es nicht mehr besser werden, sowohl vom Wetter als auch von der Stimmung. Heute Morgen schüttete es in Strömen. Wer will da noch aus den Schlafsäcken oder der Bettwäsche?

Dennoch, harte Jungs (siehe Fotos) lassen sich auch von dem schlechtesten Wetter nicht abhalten. Allerdings zugegeben: unsere Nachbarn in der Napoleonsviken waren schon vor uns aufgebrochen. Meinte die Bayern-Crew später doch glatt, wir hätten verschlafen.

Nach 5,6 sm lagen wir bereits in Saltsjöbaden, Villenvorort von Stockholm und Seebad, direkt vor dem Hafenbistrot Holmen Kök & Bar, wo selbst bei dem weniger sommerlichen Wetter das Leben tobt und wir an Bord auf die eigene Musikversorgung verzichten können. Wie singen gerade Abba? Waterloo ….



Welch ein Unterschied zu den letzten Wochen. Da bleibt uns nur eins, stimmungsmäßig dagegen zu halten.


Peter Carlsborg II, vor Genuss jeglichen Alkohols

Apropos sicher. Das Barometer meldete bereits dreimal Starkwindalarm. Die Wettervorhersage widerspricht dem nicht. Wie es morgen weitergehen wird, das ist noch offen.

Einkauf am Nachmittag im Ort. Der Supermarkt lag nur knapp 3 km entfernt. Für Segler überhaupt keine Entfernung. Ohne Ortsplan wäre die Orientierung noch schwieriger gewesen.


Wo geht es hier denn nun zum Supermarkt?